Langes Zittern beim 6:3 Sieg gegen Stuttgart
Das Spiel war Ernüchterung, was das Ziel 2. Tabellenplatz und Showdown im letzten Saisonspiel beim Konkurrenten Fürstenfeldbruck betrifft. So kann das Ziel nicht erreicht werden, befürchteten Langweider Fans, die bis zu den letzten Einzelspielen um ihr Team bangen mussten. Bei künftigen Gegnern Uentrop und Fürstenfeldbruck ist das Spiel nicht mehr so zu drehen, wie es gegen Stuttgart gelungen ist. Hinsichtlich der Doppelpaarungen gilt es für Coach Cennet Durgun die Lehren aus den erlebten Problemen zu ziehen.
Ein Punktverlust drohte
Trotz einer 5:3 Führung drohte vor den letzten Spielen noch ein Punktverlust. Die letzten 2 Spiele mussten entscheiden. Der Druck auf Melanie Merk und Vita Venckute gegen die talentierten jungen Gegnerinnen Amelie Fischer und Fatme El Haj Ibrahim, die mit der 18jährigen Melanie Merk zum Nachwuchskader des Deutschen Tischtennis-Bundes gehört haben, war groß. Ein Erfolg aus den zwei Begegnungen musste für den Sieg her. Sicher konnte sich dessen das „Langweider Lager“ aufgrund der ersten Spiele im Paarkreuz 2 nicht sein.
Vita Venckute hatte gegen Amelie Fischer 0:3 verloren, Melanie Merk gegen Fame El Haj Ibrahim 3:0 gewonnen. Die Hoffnung auf Seiten von Coach Cennet Durgun und der Langweider Zuschauer stieg an, als sowohl Melani Merk als auch Vita Venckute entschieden loslegten und jeweils Satz 1 gewinnen konnten. Das entschlossene Auftreten der Beiden ließ die Zuschauer trotz jeweiligen Niederlagen in den zweiten Sätzen weiter hoffen. Melanie Merk buchte Satz 3 für sich, verlor zwar Satz 4, nicht aber den Faden. Aufatmen bei den Zuschauern nach Gewinn des hoch gewonnenen Entscheidungssatzes (11:2.) durch Melanie Merk. Ihr fiel sichtlich ein Stein vom Herzen. Der Mannschaftserfolg war damit gesichert.
Auch Vita Venckute war auf dem Weg zum Erfolg, als nach dem erreichten Mannschaftserfolg ihr Spiel, den Regeln nach vorzeitig abgebrochen wurde. Die TTCL-Spitzenspielerinnen Aleksandr Bokova und Abwehrass Yang Ting haben das Gastgeberteam nach 0:2 Rückstand durch die Niederlage der Doppel mit Siegen in den ersten Einzelspielen zurück ins Spiel und mit ihren zweiten Siegen 5:3 in Führung gebracht. Alexandra Bokova kam jeweils über Entscheidungssätze zu ihren Siegen. Sie ließ ihr für eine Sechzehnjährige beachtliches Können aufblitzen, doch zeigte sich immer wieder durch Fehler, dass sie erst 16 Jahre alt ist. Yang Ting buchte dagegen zwei 3:0 Siege. Sie stellte mit ihrer Abwehr die gegnerischen Spitzenspielerinnen Alexandra Schakula und Yoshida Mitsuki vor unlösbare Aufgaben.
Coach Cennet Durgun zum Spiel:
Insgesamt ein verdienter Sieg, Doppel unglücklich und ein Einzel gerecht abgegeben. Ich kann aber nicht alles auf unser Pech und des Gegners Glück schieben. Ich war mit keiner Spielerin im Doppel zufrieden. Tinka (Yang Ting) war in den Einzeln wie erwartet stark, Alex wirkte mit sich selbst unzufrieden, obwohl sie gewonnen hatte. Sie muss definitiv noch viel über Mentalität und Match-Einstellung lernen, ist ja noch jung. Bei Meli freut es mich, dass sie nach ihrem Abitur und Internatszeit in Düsseldorf im Zusammenhang mit dem Training des Bundeskaders einen sehr guten Rhythmus für die Spiele gefunden hat. Sie spielt taktisch viel besser und ist selbst in schwierigen Situationen absolut ruhig und sicher. Vita fand im 1.Spiel keinen Rhythmus kam aber in Spiel zwei über Kampf zurück, so wie man sie kennt.
Der Wertinger Ernst Schnabel, Langweider Tischtennisfan seit 30 Jahren, zum Spiel: Nach der Pleite der Doppel stellte die Leistung der Spielerinnen im Einzel und der 6:3 Erfolg zufrieden. An den Duos gilt es zu feilen. /jug
Die Ergebnisse:
Yang Ting – Schankula/Fischer 11:8, 3:11, 12:10, 6:11, 9:11, Bokova/Venckute Misuki/el Haj Ibrahim 11:9, 11:8, 7:11, 14:16, 4:11, Bokova – Schankula 22:3, 11:8, 7:11, 6:11, 11:7, Yang Ting - Mitsuki 11:4, 13:11, 11:7, Merk – El Haj Ibrahim 11:7, 12:10, 11:9, Venckute Fischer 7:121, 9:11, 7:11, Bokova – Mitsuki 3:112, 11:3, 8:11, 11:5, 11:5, Yang Tinf – Schankulaa 11:5, 11:7, 11:6, Merk – Fischer 11:1, 4:11, 11:8, 8:11, 11:2.

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