Bundesligaabschied nach 31 Jahren
Der Vorhang fällt: Der TTC Langweid, der in der kommenden Saison in der Regionalliga zum Neuanfang ansetzt, sagt der Bundesliga nach über drei Jahrzehnten am morgigen Samstag ab 14 Uhr mit dem Duell gegen den Tabellenzweiten TTSV Saarlouis-Fraulautern (Li Fen, Ni Xia Lian, Maria Fasekaz und Petrissa Solja) „Servus“.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 04. Mai 2012 um 11:34 Uhr |
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Schlag auf Schlag geht es für das Damenteam des TTC Langweid dem Ende der Saison in der 1. Bundesliga entgegen. Drei Spiele stehen noch an, zwei davon am kommenden Wochenende. Am Sonntag um 14 Uhr geht es im vorletzten Heimspiel gegen den Tabellendritten ttc berlin eastside. Vor dem Sonntag-Heimspiel gegen Berlin muss das Team von Spielertrainerin Katharina Schneider am Samstag um 15 Uhr auswärts bei der DJK TuS Essen-Holsterhausen antreten, hat also ein stressiges Wochenende vor sich.
Als Außenseiter will man den Gegnern Probleme bereiten
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Das TTCL-Quartett ist in beiden Begegnungen zwar Außenseiter, ist jedoch in Holsterhausen für eine Überraschung gut und sollte auch in der Lage sein, den Berlinerinnen um Georgina Pota aus Ungarn und Irene Ivancan Probleme zu bereiten. |
Kein Ehrenpunkt gelang den Damen des TTC Langweid in der 1. Bundesliga beim 0:6 gegen Ligadominator FSV Kroppach. Der Spitzenreiter aus dem Westerwald, der im Rahmen seiner nunmehr sechs Begegnungen der Rückrunde überhaupt erst einen Gegentreffer zuließ (6:0, 6:1, 6:0, 6:0. 6:0, 6:0), dominierte die Begegnung von Beginn an fast nach Belieben. Am ärgsten zu wehren wusste sich Schlusslicht Langweid in den beiden Einzeln des vorderen Paarkreuzes. Wie im Hinspiel lieferte sich Spitzenspielerin Aya Umemura mit Deutschlands Nummer eins, Wu Jiaduo, ein attraktives Duell über fünf Sätze. Diesmal hatte die Kroppacherin mit 11:8 allerdings das bessere Ende für sich. Xue Han Vukelja machte es im Penholder-Vergleich mit Shan Xiao Na nach einem 11:8, 4:11, 3:11 in Durchgang vier nochmals spannend, als sie einen 4:9-Rückstand zum 9:9 ausgleichen konnte. Doch Shan rettete die Situation für Kroppach zum 11:9. Sowohl in den Doppeln als auch den Einzelduellen im hinteren Paarkreuz zwischen Katharina Scheiter und Krisztina Toth sowie Martina Erhardsberger und Kristin Silbereisen blieben die Langweiderinnen dagegen ohne Satzgewinn. |
Kann Aya Umemura auch am Sonntag gegen Kroppach punkten? In der 1. Damen-Bundesliga bekommt der TTC Langweid am Sonntag (15. April, Spielbeginn: 14 Uhr) hohen Besuch. Der amtierende Deutsche Meister FSV Kroppach gibt auf dem Weg zur Titelverteidigung seine Visitenkarte in der Langweider Dreifachsporthalle ab. Mit der chinesischen Penholder-Expertin Shan Xiao Na, den deutschen Nationalspielerinnen Wu Jiaduo und Kristin Silbereisen sowie der in Augsburg beheimateten und beim TTC trainierenden Ex-Langweiderin KrisztinaToth aus Ungarn sind die Gäste aus dem Westerwald an allen Positionen enorm stark besetzt und gehen freilich als klarer Favorit in die Partie.
Erdrückend dominant gewann der Branchenprimus seine vier bisherigen Rückrundenspiele 6:0, 6:1, 6:0, 6:0. Kann ausgerechnet Schlusslicht Langweid mehr (zählbare) Gegenwehr bieten? Schon möglich! Im Hinspiel hielt der TTC jedenfalls bravourös mit und erzielte durch Spitzenspielerin Aya Umemura immerhin zwei Gegentreffer: Die Japanerin behauptete sich seinerzeit sowohl gegen Shan als auch Deutschlands Nummer eins „Dudu“ Wu in fünf Durchgängen. Zwei weitere Begegnungen gingen über die volle Distanz, sodass für den TTC sogar noch mehr drin war. Ehrfurchtsvoll den Kopf in den Sand stecken, werden Aya Umemura und Co. schon deshalb nicht – dafür hat die Mannschaft aber ohnehin einen viel zu starken Charakter. Den zeigte sie zuletzt am Karsamtag im bayerischen beim TSV Schwabhausen. Gegen die Oberbayern, die sich wie der TTC zur kommenden Saison aus dem Oberhaus zurückziehen werden, gelang mit 6:4 der erste Saisonsieg. |
Matchwinnerin Martina ErhardsbergerMartina Erhardsberger fixiert 6:4:Derbysieg gegen Schwabhausen
„Heut pack mer`s“, versprühte TTCL-Managerin Martina Erhardsberger zur Pause Zuversicht. 4:2 lag das bis dato punktlose Tabellenschlusslicht zu diesem Zeitpunkt im bayerischen Derby beim TSV Schwabhausen in Front. Und am Ende war es Erhardsberger selbst, die mit einem 14:12-Erfolg im fünften Satz gegen Agnes Kokai den 6:4-Derbysieg fixierte.
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